Hell und Dunkel

Hell und Dunkel, Himmel und Hölle, Gut und Schlecht, rote und grüne Paprika. Beliebte Dualitäten, weil so eindeutig und scharf abgrenzbar, die aber Irrtümer und Fanatismus (besonders bei Paprika) gleichsam herausfordern. Da ist unser Verarbeitungssystem für optische Eindrücke schon weiter. Ein striktes "sowohl als auch" zeugt von starken Grundeinstellungen.

Hermann-Gitter Szintillations-Gitter

Bewegung durch Verwirrung

Eigentlich der bekannte Hermann-Gitter-Effekt(dunklere Punkte an den Kreuzungen der weißen Balken) und deshalb in dieser Abteilung. Interessant wird's erst, wenn man das Bild übermaust, dann wird's ein Szintillations-Gitter. Bei diesem sind die weißen Balken -bis auf die Kreuzungen- mit einem mittleren Grau eingefärbt.
Wo ist das schwarze Pünktchen Schnuffi...?
Mehr bei Klick auf den Neander.

nicht vorhandener Glanzstern  

Glanzlichter aus Nix

Da habe ich mir viel Mühe gemacht, den hellen "Stern" in diese von oben gesehene Pyramide reinzuzaubern. Grauabstimmungen ohne Ende. Wer's nicht sooo sieht, sitzt zu nahe am Schirm.

Aber ... da ist keine Pyramide und auch kein "Glanzstern", sondern nur 12 verschieden große Quadrate, die zwar unterschiedliche Grautöne haben, aber jedes nur genauein Grau. Den "Glanzstern" gibt's nur im Gehirn des Betrachters.

Ein Klick auf den Neander ermöglicht ein Schichtungs-Experiment

gleiches Grau

Man hätte die Abdeckung auch bunt machen können, aber ich wollte keine Wohlfülstimmung erzeugen

Gleiches wirkt verschieden

Ein bekanntes Beispiel : Obwohl in den "Löchern" stets das identisch gleiche Grau angezeigt wird, sieht man dies zumindest in den Endpositionen völlig verschieden.
Ein Klick auf Neander vollführt ein sensationelles Experiment, mit bahnbrechenden, neuen Erkenntnissen zu diesem Beispiel.

Wenn ich hier philosophisch sein wollte, könnte ich noch anmerken, dass die Eigenschaft, ein mittleres Grau von Extrempositionen aus völlig gegensätzlich zu bewerten, wohl eher ein genereller Fehler des Gehirns ist, da dies nicht nur bei Farbbalken unter Löchern auftritt, sondern insbesondere im gesellschaftlich-politischen Umfeld weit verbreitet ist. Obwohl es dort weniger um die Beurteilung von Farben geht, für mich ein weiteres Indiz, daß im gesellschaftlich-politischen Umfeld das Kleinhirn regiert. Da müssen wir noch kräftig evolutionieren um den Zustand "der Neandertaler regiert" zu erreichen.

Verschwinden durch Starren Verschwinden durch Starren  

Verschwinden durch Beobachten

Mit einem Auge den Schwarzen Punkt in der Mitte fixieren (ganz starr anglotzen), etwas näher an den Bildschirm (30-40 cm) und nach kurzer Zeit verschwindet die graue Umgebung; einfach weg.
Wenn man jedoch die Maus auf den Neander schiebt, erscheint eine "Fassung", die das Verschwinden zuverlässig verhindert (oder wenigstens erschwert).

Ein Klick auf den Neander bringt das Bild im PopUp 

HemdGitterwand

Eine locker, luftig geschichtete Wand , wie sie noch vor 50.000 Jahren vor jeder besseren Wohnhöhle anzutreffen war und ein graues Hemd.

Hinten ist Dunkel

Ein Beispiel für die teilweise doch sehr hohe Anpassungsfähigkeit unserer visuellen Wahrnehmung : Obwohl die ersten, so geschnittenen grauen Hemden nicht früher als 1200 v.u.Z erfunden wurden, hat der Mensch es schon geschafft eine Abkürzung bei der visuelle Wahrnehmung zu legen (siehe Experiment).

Je nachdem ob man vor oder hinter der Wand vorbeigeht ist das Hemd verschieden.

Neu nach 20 Jahren

Die Seite war zwar beinahe schon historisch wertvoll, weil fast so alt wie Neandertaler, aber "Stoßstange in Wagenfarbe" (ein CMS-System als Basis, weniger/kein Jacascript, CSS halbwegs aktuell  auch für kleine "Endgeräte") und ein paar neue Sachen waren schon mal nötig.