Zwei Farben (naja, Weiss als Hintergrund wäre die Dritte)
Jedenfalls wenn Farbe im Spiel ist !
Links wird nur die Farbe Rotorange benutzt, das Kreuz rechts ist nur so 'ne Art Babyblau. Schiebt man beide übereinander, addiert unser Neander-Hirn diese beiden Bilder und erhält als virtuelle Zugabe
ein nicht vorhandenes dunkles Blau.
Wegen dieser Abkürzung funktionieren auch alle "Screens"; auch der, auf dem das hier alles abgebildet wird.
Der zeigt eigentlich nur Rot, Grün und Blau an, aber das ist man gewohnt, das findet man
nicht so spektakulär !
Klick auf den Neander um die Demonstration zu sehen!
nicht vorlesen, sondern Farben benennen...
Na um lesen geht's hier eigentlich nicht, sondern darum, die Farben der Wörter korrekt zu benennen.
Das Dumme ist nur, dass das Lesen automatisch funktioniert (wenn man's denn überhaupt beherrscht), und das macht hier die
Probleme.
Also nicht die Wörter lesen, sondern die Farbe benennen, in der Sie geschrieben sind !
...das Rechteck kriegen wir schon wellig...
Der Boynton-Effekt tritt in Kraft, wenn diese verbeulte Schleife auf das farbige Rechteck geschoben wird. Betrachtet man das dann mit etwas Abstand, paßt sich das farbige Rechteck so an die verbeulte Schleife an, daß der Eindruck entsteht,
genau die verbeulte Schleife sei "ausgemalt".
Ein Klick auf den Neander zeigt eine Animation.
...viel Blau, geht aber auch bei Rot/Grün, etc.
Blau, eindeutig!
Aber ebenso eindeutig: vier verschiedene Blau (wer legt eigentlich fest, was "Blau" ist ?). Abgrenzung ist für das Neandertaler-Hirn wichtig, weil sonst alles gleich ausschaut! (Gilt scheinbar nicht nur für genau diesen
Fall)
Die Seite war zwar beinahe schon historisch wertvoll, weil fast so alt wie Neandertaler, etwas "Stoßstange in Wagenfarbe" (ein CMS-System als Basis, halbwegs aktuell auch für kleine "Endgeräte") und ein paar neue Sachen waren schon mal nötig.